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Biotin

Biotin ist auch als Vitamin-B8 und Vitamin-H bekannt und gehört zu einer ganzen Gruppe von B-Vitaminen.

Zu den B-Vitaminen werden meist 8 wasserlösliche „echte“ Vitamine (auch wenn manche in Eigensynthese vom Organismus hergestellt werden können) und einige vitaminähnliche Substanzen, die obwohl nicht essentiell ebenfalls der B-Gruppe zugeordnet werden, gezählt. Die Einteilung und Benennung und auch das Einschließen mancher Vitaminoide in die Gruppe der B-Vitamine ist jedoch umstritten und wird unterschiedlich gehandhabt.

B-Vitamine sind wasserlöslich, sehr empfindlich gegen Licht und Hitze und in ihrer chemischen Struktur sehr unterschiedlich.

Biotin ist einer der bekanntesten Vertreter der B-Vitamine und kann sowohl über die Nahrung zugeführt, als auch im Darm durch nützliche Bakterien gebildet werden.

In erster Linie wird es wegen seiner positiven Wirkung auf Haut, Haare und Nägel verwendet, doch das ist bei weitem nicht alles wofür Biotin benötigt wird.

Z. B. sind einige Carboxylasen (Acetyl-CoA-, Pyruvat-, 3-Methylcrotonyl-CoA- und Probionyl-CoA-Carboxylase), die für den korrekten Ablauf des Aminosäuren-, Kohlenhydrate- und Fettstoffwechsels maßgeblich sind, vom Vorhandensein von Biotin abhängig.

Biotin beeinflusst außerdem  die Blutgerinnung, den Blutzuckerspiegel und die Energieversorgung.

Symptome eines Biotinmangels können trotz der ausreichenden Zufuhr durch Nahrungsmittel entstehen, wenn z. B. häufig rohes Eiklar verzehrt wird. Dieses enthält Avidin, ein Glykoprotein, das sich mit dem B-Vitamin verbindet und so die Absorption über den Darm verhindert.

Auch ein durch Krankheit oder Medikamente geschädigter Darm kann zu einem Mangel an Biotin führen. Ebenso der erblich bedingte Mangel an Biotinidase - ein Enzym, das für die Verstoffwechselung von Biotin notwendig ist. Ohne Biotinidase kann Biocytin, das beim proteolytischen Abbau von Holocarboxylasen im Verdauungstrakt entsteht nicht wieder zu Biotin (unter Abspaltung von Lysin oder Lysilpeptid) rückverwandelt werden.

Sehr häufig liegt eine Unterversorgung mit Biotin bei Alkoholkranken und Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen vor.

Symptome, die auf einen Biotinmangel hinweisen können:

Haarausfall, Depressionen, trockene Hauterkrankungen, Schuppen, Blutbildungsstörungen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, erhöhte Cholesterinwerte, Glossitis (Zungenentzündung), Hypoglykämie (Unterzucker), Störungen im Nagelwachstum, zu wenig rote Blutkörperchen, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Übelkeit, Erbrechen, glatte Zunge (Geschmackspapillen verschwinden), frühzeitiges Ergrauen

Ein isolierter Mangel einzelner B-Vitamine ist nahezu ausgeschlossen. Fast immer fehlen mehrere Vitamine der B-Gruppe.

Vitamin-B8, Vitamin-H

 

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